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Rohmaterial |
1. Rohmaterial
Das Rohmaterial für die Lederherstellung ist die tierische Haut, die als Nebenprodukt der Fleischproduktion anfällt.
Ein Häutehändler kauft die Häute beim Schlachthof, sortiert sie nach Gewicht, Gattung und Geschlecht, beschneidet und konserviert sie.
Unmittelbar nach der Schlachtung beginnen Bakterien, die tierische Haut zu zersetzen.
Da dieser natürliche Vorgang die Hautoberfläche beschädigt, muss er unterdrückt werden.
In Zentraleuropa wird dieser Verwesungsprozess durch Kühlung verlangsamt.
Im Vergleich zur traditionellen Salzung ist die Kühlung wesentlich umweltfreundlicher, da sie die Chloridbelastung unserer Gewässer verringert.
Die Lederfabrik Heinen verwendet ausschließlich gekühlte Rohware!
Je besser die Qualität der Rohware ist, desto höher ist die Qualität des Leders, das sich daraus produzieren lässt.
Daher kauft der Gerber beim Häutehändler eine sortierte und vorbeschnittene Rohware und erzielt so eine möglichst einheitliche Lederqualität.
Aus Qualitätsgründen kauft die Lederfabrik Heinen ausschließlich zentral europäische Häute männlicher Tiere in einer Gewichtsklasse zwischen 30 und 50 Kilogramm. Diese haben speziell im Bauchbereich eine dickere und vollere Hautsubstanz und weniger Adern auf der Oberfläche.







